Julia

Julia R.

Duale Studentin zur Diplomfinanzwirtin

Alter: 24

Dienststelle: Finanzamt Düsseldorf-Altstadt

Aufgabe: Anwärterin im gehobenen Dienst

Hobbys: Sport, Tanzen, Backen, Reisen

INTERVIEW

Warum haben Sie eine Ausbildung bei der Finanzverwaltung begonnen?

Ich wollte einem Job nachgehen, in dem ich soziale Verantwortung übernehmen kann. Für die Polizei und die Bundeswehr war ich zu klein, die Finanzverwaltung nimmt mich so wie ich bin.Julia Interview

 

Und warum haben Sie sich für die Kampagne beworben?
Ich probiere gerne etwas Neues aus und wollte mal bei einem derartigen PR-Projekt mitwirken. Die letzte Kampagne fand ich nämlich auch schon sehr gut.

 

Waren Sie sehr aufgeregt vor dem Fotoshooting?

Total! Ich habe nicht damit gerechnet, unter all den spannenden Persönlichkeiten und Charakteren ausgewählt zu werden und freue mich nun umso mehr, Teil der Kampagne sein zu dürfen und somit meinen Arbeitgeber zu repräsentieren.

 

Wie haben Freunde und Familie reagiert?

Ich habe es noch nicht vielen erzählt, weil ich erstmal abwarten wollte ob es klappt. Aber meine Familie ist jetzt schon stolz und steht total hinter mir.

 

Also hat Ihre Familie kein negatives Bild von der Finanzverwaltung?

Nein, überhaupt nicht, alle finden es toll, dass ich die Ausbildung beim Finanzamt mache. Es ist schließlich eine sichere und zukunftsorientierte Tätigkeit. Ich bin mit einem sehr positiven Bild von der Finanzverwaltung aufgewachsen und das Beamtentum generell hat einen hohen Stellenwert für meine Verwandten, Bekannten, meinen Freundeskreis und mich. 

 

Was erwarten Sie von der Kampagne?

Ich hoffe, dass viele junge Leute und mögliche Bewerber angesprochen werden und dass die Finanzverwaltung mehr Wertschätzung erfährt.

 

Was mögen Sie am meisten an ihrem Job?

Mir gefällt besonders gut, dass ich durch meine Arbeit einen Beitrag zur Gesellschaft leisten und in einem gewissen Rahmen soziale Gerechtigkeit fördern kann. Außerdem mag ich die Vielfalt in der Finanzverwaltung mit ihren sehr unterschiedlichen
Aufgabenbereichen, den Kontakt mit den Steuerpflichtigen und deren Beratern und die spannenden Fälle, die mir schon jetzt in der Ausbildung begegnen.

 

Was zeichnet die Finanzverwaltung als guten Arbeitgeber aus?

Ich habe oftmals schon die Aussage vernommen:“ Ich mag meine aktuelle Tätigkeit, aber ich kann mir nicht vorstellen, dieser bis ins Rentenalter hinein nachzugehen.“ Nach einigen Jahren der Routine sei es dann doch immer derselbe Trott, Unzufriedenheit wegen der eintönigen Arbeit und zu wenig Abwechslung, die die Arbeitnehmer dazu veranlasst den Arbeitgeber zu wechseln.
In der Finanzverwaltung ergeben sich hingegen immer wieder neue Chancen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie bietet allen Beschäftigten, die sich beruflich verändern möchten, ohne den Arbeitgeber wechseln zu müssen, entsprechende Optionen. Man kann nahezu alles werden, wenn man sich anstrengt – sei es IT-Fachmann/-frau, Betriebsprüfer/in, Dozent/in, Ausbilder/in, Spezialist/in in einer der Fachabteilungen oder vieles mehr.


 
Was heißt das für Sie persönlich – jetzt und in Zukunft?

Ich find es gut, dass wir in der Ausbildung viele Stellen durchlaufen und interessante Leute kennenlernen. Dabei lernt man außerdem, wie wichtig unser Job ist. Ohne die Finanzverwaltung wäre vieles nicht möglich. Später würde ich gerne mal im Ausbildungs- oder Fortbildungs-bereich arbeiten. Die Zusammenarbeit mit jungen Leuten gefällt mir richtig gut, aber auch Vortragstätigkeiten liegen mir. Allerdings möchte ich mich nicht festlegen, denn es gibt unzählige spannende Positionen, die ich vielleicht noch gar nicht kenne. Ich bin offen für alle Bereiche, besonders für die, in denen ich mit meinen Fähigkeiten für meinen Dienstherrn mit Effizienz unterstützend einstehen kann.

 

Bleibt Ihnen da noch Zeit für Hobbys?

In der Freizeit, die mir neben dem anspruchsvollen Studium zur Diplomfinanzwirtin bleibt, mache ich nahezu täglich Sport: Tanzen, Fitnesstraining und Inlinerskaten. Ich backe und koche gerne oder entspanne mich beim Serien-Schauen oder Reisen. Vergleichsweise zu Schulzeiten hat sich meine „Freizeit“ deutlich reduziert, aber es ist wichtig einen Ausgleich zu schaffen.
Mit einem guten Zeitmanagement sind Studium und Hobbys durchaus vereinbar.

 

Julia R. mit Elefant