FAQ

Finde Antworten auf deine Fragen:

 

Kann ich mich noch für einen Studienplatz/Ausbildungsplatz 2018 bewerben?

Eine Bewerbung für 2018 ist leider nicht mehr möglich

Wann ist der nächste Einstellungstermin für einen Studienplatz/Ausbildungsplatz?

Am 02. September 2019.  

Ab und bis wann kann ich mich für einen Studienplatz/Ausbildungsplatz für 2019 bewerben?

Sie können sich bereits seit dem 3. April 2018 bewerben. Die Frist läuft bis zum 31.12.2018.

Wie muss ich mich bewerben?

Eine Bewerbung ist nur online im Bewerbungsportal der Finanzverwaltung NRW möglich. Link http://url.nrw/Bewerberportal

Sollte es für Sie, zum Beispiel aufgrund einer Körperbehinderung, nicht möglich sein, sich online zu bewerben, nehmen Sie bitte Kontakt mit der Oberfinanzdirektion NRW in Münster oder in Köln auf.

Gibt es eine Altersgrenze für Bewerber/innen (Studium)?

Grundsätzlich gilt, im Zeitpunkt der Einstellung darf man nicht älter als 38 Jahre sein. Verbeamtet wird man nur, wenn das 42. Lebensjahr noch nicht vollendet ist. § 14 Abs. 3 bis 11 Landesbeamtengesetz.  

Gibt es eine Altersgrenze für Bewerber/innen (Ausbildung)?

Grundsätzlich gilt, im Zeitpunkt der Einstellung darf man nicht älter als 39 Jahre sein. Verbeamtete wird man nur, wenn das 42. Lebensjahr noch nicht vollendet ist. § 14 Abs. 3 bis 11 Landesbeamtengesetz.

Was sind die Voraussetzungen beim Dualen Studium?

Für das Studium stellen wir Bewerberinnen und Bewerber mit Abitur, Fachhochschulreife oder einem gleichwertigen Bildungsstand in den Vorbereitungsdienst (Beamtenverhältnis auf Widerruf) ein.

Wir erwarten bei einer Bewerbung von Ihnen eine gute Auffassungsgabe und Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge, Organisationsfähigkeit, Ausdrucksfähigkeit, Entscheidungs- und Entschlussfreudigkeit, Teamfähigkeit, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Weitere Voraussetzungen sind: Gute Leistungen während der Schulzeit und erfolgreiche Teilnahme an einem Auswahlverfahren.

Eine Einstellung als Beamtin oder Beamter ist nur bei gesundheitlicher Eignung möglich. Die gesundheitliche Eignung wird durch das Gesundheitsamt festgestellt. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, findet in dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt eine amtsärztliche Untersuchung statt. Die Untersuchungskosten trägt die Finanzverwaltung. Über das Ergebnis werden Sie informiert.

Eine Schwerbehinderung ist kein Hindernis. Bewerbungen von geeigneten schwerbehinderten Menschen sind erwünscht.

Infos zu den schulischen Leistungen, die wir von den Bewerberinnen und Bewerbern erwarten, finden Sie hier.

Sie sollten im Zeitpunkt der Einstellung eine Staatsangehörigkeit eines EU-Staates bzw. eines Staates mit einem EU-Rechtsabkommen besitzen. Diese Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund.

Was sind die Voraussetzungen für die Ausbildung im Finanzamt?

Für die Ausbildung zum Finanzwirt/-in stellen wir Bewerberinnen und Bewerber mit Fachoberschulreife oder einem gleichwertigen Bildungsabschluss in den Vorbereitungsdienst (Beamtenverhältnis auf Widerruf) ein.

Wir erwarten bei einer Bewerbung von Ihnen Entscheidungsfreude, Entschlusskraft, Organisationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und Teamfähigkeit.

Weitere Voraussetzungen sind: gute Leistungen während der Schulzeit und die erfolgreiche Teilnahme an einem Auswahlverfahren.

Eine Einstellung als Beamtin oder Beamter ist nur bei gesundheitlicher Eignung möglich. Die gesundheitliche Eignung wird durch das Gesundheitsamt festgestellt. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, findet in dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt eine amtsärztliche Untersuchung statt. Die Untersuchungskosten trägt die Finanzverwaltung. Über das Ergebnis werden Sie informiert.

Eine Schwerbehinderung ist kein Hindernis. Bewerbungen von geeigneten schwerbehinderten Menschen sind erwünscht.

Infos zu den schulischen Leistungen, die wir von den Bewerberinnen und Bewerbern erwarten, finden Sie hier.

Sie sollten im Zeitpunkt der Einstellung eine Staatsangehörigkeit eines EU-Staates bzw. eines Staates mit einem EU-Rechtsabkommen besitzen. Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund.

Wie läuft die Bewerbung ab?

Sie registrieren sich online in unserem Bewerbungsportal. Dort erhalten Sie sofort Ihr persönliches Login-Passwort und geben dann Ihre Bewerbung ein. Nach vollständiger Eingabe Ihrer Daten bitte das Absenden nicht vergessen! Sie brauchen hierfür keine Unterlagen, Zeugnisse oder Ihren Lebenslauf einzuscannen. Zunächst reicht die Eingabe der erforderlichen Daten aus. Bei Fragen zur Eingabe Ihrer Bewerbung können Sie sich selbstverständlich jederzeit auch per E-Mail oder telefonisch an uns wenden. Nachdem Ihre Bewerbung bei uns eingegangen ist, erhalten Sie innerhalb kurzer Zeit eine Eingangsbestätigung.

Wie sieht das Vorstellungsgespräch bei uns aus?

Wenn Ihre Unterlagen auf unser Interesse stoßen, laden wir Sie zu einem Auswahlgespräch ein. Das Gespräch besteht grundsätzlich aus einem Einzel- und einem Gruppengespräch. Es findet in einem Finanzamt statt. Dort werden mehrere Personen aus dem Personalbereich des Finanzamts anwesend sein und Sie interviewen. Das Gespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen, in dessen Verlauf Sie uns einen Überblick über Ihre Persönlichkeit, Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen geben. Aber nicht nur wir fragen Sie etwas, sondern Sie haben ebenfalls die Möglichkeit, uns Fragen zu stellen.

Was sind die Voraussetzungen für den Einstieg als Führungskraft?

Sie sollten:

  • ein mindestens befriedigendes Ergebnis im ersten und zweiten juristischen Staatsexamen (ab 6,5 Punkte) erzielt haben oder das zweite juristische Staatsexamen mit der Note „befriedigend“ (mind. 7,0 Punkte) bestanden haben oder
  • die Staatsprüfung für die Befähigung zum allgemeinen Verwaltungsdienst mit der Note „befriedigend“ und mindestens 8,0 Punkten oder besser abgelegt haben*)
  • grundsätzlich das 42. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • Interesse am Steuerrecht und seiner Anwendung in der Praxis haben
  • teamfähig sein
  • über Verhandlungs- und Organisationsgeschick verfügen
  • gegenüber neuen Arbeitsmethoden aufgeschlossen sein und
  • über folgende Querschnittsqualifikationen verfügen:
    Kooperationsfähigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Motivationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Entschluss- und Entscheidungsfähigkeit
Wie bewerbe ich mich als Führungskraft?

Eine Bewerbung ist nur online möglich unter https://www.führungskraft-im-finanzamt.de/BVPlus/

Wie lange geht die Probezeit?

Nach der dualen Ausbildung bzw. dem dualen Studium kommt man ins Beamtenverhältnis auf Probe. Die Probezeit dauert drei Jahre. Der Zweck der Probezeit besteht darin, die Eignung, Befähigung und fachliche Leistung des Beamten für die spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zu erproben und festzustellen.

Wird man direkt verbeamtet, wenn man die Ausbildung/das Studium beginnt?

Ja, zu Beginn der Ausbildung/Studium wird man zum Beamten auf Widerruf ernannt und erhält eine entsprechende Urkunde. Als Beamter auf Widerruf erhält man Bezüge und hat Anspruch auf Beihilfe.

Was ist das Besondere am Beamtenstatus?

Wegen der besonderen Anforderungen an staatliche Leistungen ist das Beamtenverhältnis anders als das „normale Arbeitsrecht“. Der Staat ist mit dem größten Teil seiner Aufgaben nicht vergleichbar mit einem privaten Unternehmen: Ohne handlungsfähige Regierung, eine unabhängige Justiz und eine rechtsstaatliche Verwaltung ist unsere Gesellschaft nicht denkbar. Neutrale, an Recht und Gesetz gebundene Behörden bilden nicht zuletzt auch die Grundlage, die es der Wirtschaft erst erlaubt, verlässlich arbeiten und planen zu können. Dieses Kerngerüst staatlichen Handelns muss sichergestellt werden, wenn der Staat seinen verfassungsmäßigen Aufgaben gerecht werden soll. Mehr dazu erfahren Sie hier: https://www.dbb.de/beamte/beamtenstatus-dienstrecht.html

Der Dienstherr hat seinen Beamten gegenüber eine Fürsorgepflicht und dem gegenüber steht die Treuepflicht der Beamten gegenüber dem Dienstherrn.

Der Beamtenstatus garantiert einen streikfreien öffentlichen Dienst; zudem ist dessen beamtetes Personal in besonderem Maße „immun“ gegen politische Einflussnahmen.

Welche Vorteile bietet der duale Studiengang?

Er bietet die Möglichkeit Theorie und Praxis miteinander zu kombinieren und direkt zu verknüpfen. Das theoretische Wissen aus den Studienzeiten an der FHF kann anschließend im Ausbildungsfinanzamt in der praktischen Zeit sofort angewandt werden.

Welche Unterschiede bestehen gegenüber einem normalen Studium?

Die Vorteile sind:

•          zeitliche Festlegung auf 3 Jahre

•          das komplett fest durchstrukturierte Studium findet in kleinen Klassenverbänden und nicht in anonymen und überfüllten Hörsälen statt

•          monatliche Bezahlung schon während des Studiums in Höhe von brutto ca. 1.255 Euro – keine Studiengebühren

•          Unterbringung und Verpflegung in Studentenapartments oder -zimmern wird für einen     Kostenbeitrag von 125 Euro monatlich bereit gestellt

•          es wird kein Ausbildungsvertrag geschlossen, sondern man erhält eine Ernennungsurkunde am Tag des Ausbildungsbeginns.

Was verdient ein Auszubildender während des Studiums?

Während des Studiums verdient man monatlich ca. 1.255,68 Euro (Stand: 01/2018). Die private Krankenversicherung muss hiervon noch abgezogen werden.

Was verdient ein Berufseinsteiger nach dem Studium?

Ein lediger Berufseinsteiger verdient monatlich ca. 2.600 Euro brutto. Beamte zahlen keine Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung, müssen sich aber privat krankenversichern.

In welcher Abteilung eines Finanzamts arbeitet man zunächst als Berufsanfänger?

Als Finanzbeamter beschäftigt man sich mit allen Fragen der Besteuerung von Einzelpersonen und Wirtschaftsunternehmen bis hin zu großen Konzernen. Normalerweise beginnt man im Innendienst in der Veranlagungsstelle und bearbeitet Steuererklärungen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten hat man nach dem Studium in einem Finanzamt?

Nach Abschluss des Studiums beginnt man als Steuerinspektor (A9). Wenn die Leistung stimmt, kann man bis zu 4 Mal während seiner Berufstätigkeit befördert werden.

Darüber hinaus bieten wir als mitarbeiterorientierte und moderne Verwaltung im Rahmen transparenter Personalentwicklungskonzepte gute Entwicklungs-möglichkeiten. So können Beamtinnen und Beamte der Laufbahngruppe 2.1 (ehemals gehobener Dienst) aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen über eine zusätzliche Qualifikation (z.B. interne Qualifikationsmaßnahmen) perspektivisch in die nächst höhere Laufbahngruppe (ehemals höherer Dienst) aufsteigen.

Kann man nach dem Studium die Finanzverwaltung verlassen?

Ein Ausscheiden ist jederzeit möglich. In den ersten 5 Jahren muss aber ein erheblicher Teil der Ausbildungskosten zurückerstattet werden.

Wie läuft die duale Ausbildung ab?

Wir bieten eine Ausbildung in Form eines dualen Ausbildungsgangs an:

•          theoretische Ausbildung (ca. 8 Monate theoretischer Unterricht der Landesfinanzschule NRW in Wuppertal), die mehrmals unterbrochen wird durch

•          ca. 16 Monate berufspraktische Ausbildung im Ausbildungsfinanzamt. Hier lernen unsere Auszubildenden die unterschiedlichen Arbeitsbereiche unseres Innen- und Außendienstes kennen.

Welche Unterschiede bestehen gegenüber einer normalen Ausbildung?

Die Vorteile sind:

•          zeitliche Festlegung auf 2 Jahre

•          der Theorieunterricht findet in kleinen Klassenverbänden statt

•          die Ausbildungsvergütung bleibt in beiden Jahren gleich bei ca. 1.199,78 Euro

 (Stand: 01/2018) im Monat

•          Unterbringung in neuen Zimmern in der Landesfinanzschule und Verpflegung in der Mensa für ca. 125 Euro monatlich

•          es wird kein Ausbildungsvertrag geschlossen, sondern man erhält eine Ernennungsurkunde am Tag des Ausbildungsbeginns.

Was verdient ein Berufseinsteiger?

Ein lediger Berufseinsteiger verdient ca. 2.250 Euro brutto.

Beamte zahlen keine Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung, müssen sich aber privat krankenversichern.

In welcher Abteilung eines Finanzamts arbeitet man zunächst als Berufsanfänger?

Als Finanzbeamter/in beschäftigt man sich mit allen Fragen der Besteuerung von Einzelpersonen. Normalerweise beginnt man im Innendienst in der Veranlagungsstelle und bearbeitet Steuererklärungen. Ein weiterer Einsatzschwerpunkt ist auch der Bereich der Zahlungsabwicklung von Steuern in einem Finanzamt.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten hat man nach der Ausbildung in einem Finanzamt?

Nach Abschluss der Ausbildung beginnt man als Steuersekretär/in (A 6). Wenn die Leistung stimmt, kann man bis zu 4 Mal während seiner Berufstätigkeit befördert werden. Darüber hinaus besteht bei sehr guten Leistungen nach der Ausbildung nach einigen Jahren die Möglichkeit, in die nächst höhere Laufbahngruppe (Laufbahngruppe 2.1 – früher gehobener Dienst) aufzusteigen.